Dezember

25. Dezember 2012

 

Ihr lieben Mammamia Freunde, ich wünsche Euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest! 

 

Ich sprach von Dir als von dem sehr Verwandten,

Zu dem mein Leben hundert Wege weiß,

Ich nannte Dich: den alle Kinder kannten,

Den alle Saiten überspannten,

Für den ich dunkel bin und leis.

 

Ich nannte Dich den nächsten meiner Nächte

Und meiner Abende Verschwiegenheit,-

Und du bist der, den keiner sich erdächte,

Wärst Du nicht ausgedacht seit Ewigkeit.

Und du bist der, in dem ich nicht geirrt,

Den ich betrat wie ein gewohntes Haus.

Jetzt geht Dein Wachsen über mich hinaus:

Du bist der Werdenste der wird.

 

Rainer Maria Rilke

23.12.2012

 

Schnell noch die letzten Aufträge für Weihnachten fertig gemacht. Freut mich, dass immer mehr Anfragen für genähte und gestickte Kleinigkeiten kommen.



21. Dezember Jul ...oder der Tag des Weltunergangs

 

Heute sorgte der vermeintlich vorausgesagte Weltuntergang für Wirbel und allerlei Spott und Spaß. Dabei machten sich unsere Vorfahren, die alten Germanen, an diesem Datum wohl schon immer ernsthaft Gedanken, ob danach die Welt noch weiterdreht. Sie sahen diesem Tag mit gemischten Gefühlen entgegen, denn es ist der Zeitpunkt der Wintersonnenwende, die Zeit der tiefsten Finsternis, der längsten Nacht.

Die Natur hat sich in ihre Wurzeln zurückgezogen und es scheint kein Leben mehr in ihr zu sein. Man kann sich wirklich kaum vorstellen, wie im Frühjahr wieder alles erwacht und erblüht und sich in ein sattgrünes duftendes Paradies verwandelt. Nur die immergrünen Gewächse, wie Tanne, Fichte, Kiefer, Efeu, Eibe, Stechpalme,  Buchsbaum und Wachholder erzählen davon und schenken Hoffnung und Zuversicht.

Für unsere Ahnen stand der Atem der Welt still und sie fürchteten, dass der immerwährende Kreißlauf an diesem Tag ein Ende finden könnte. Erst nach diesem entscheidenden Tag wussten sie, dass das Licht über die Finsternis gesiegt hatte. Die Nächte begannen wieder kürzer zu werden und die Tage länger. Die Sonne gewann erneut an Stärke und die feierten würdigten es mit dem Julfest.

 

In unserer heutigen Zeit wird es wohl immer selbstverständlicher, dass der wir jederzeit aus dem Vollen schöpfen. Die Ehrfurcht vor den Dingen, die größer sind als wir, weicht und auch der angebliche Weltuntergang, erntete eher Gelächter. Auch ich konnte mir den ein oder anderen Witz oder Kommentar darüber nicht verkneifen. Aber insgeheim, war ich auch erleichtert, dass unsere Welt noch besteht und irgendwie sehne ich mich nach dem ursprünglichen Hoffen und Bangen, dem gemeinsamen feiern von alten Bräuchen und Riten und nach der Fähigkeit, wie ein Kind über die Natur und diese Welt staunen zu können. Der Sinn an den alten Symbolen, wie dem geschmückten Tannenbaum, dem (Advents-)Kranz, Stechpalmenzweigen,... wird klarer. Wie schön es doch ist, vereint auf ein Fest hinzuarbeiten und es in einer Gemeinschaft zu zelebrieren.

Wenn man alles eben nicht als selbstverständlich hinnimmt, kann man umso größere Freude in sich und an den kleinen Dingen finden und das macht doch deutlich mehr Lebensqualität aus.

 


14.12.2012

 

Rohköstliche Weihnachtsbäckerei

Als sich Ende August die Lebkuchenkisten in den Supermärkten begannen zu stapeln, habe ich mir gedacht: Dieses Jahr nicht!

Es ist fraglich, ob diese Massen an Billigwaren, deren Herstellung nur unter Ausbeutung von Mensch, Tier, Pflanze und Umwelt erfolgen, irgendetwas mit Weihnachten oder Menschlichkeit ansich zu tun haben.

Und ich möchte mich auch nicht zum Jahreswechsel völlig übersättigt und unzufrieden wiederfinden.

 

Also habe ich mir hier ein paar Zutaten besorgt und dann gings los...

Rohe Kakaobutter
Rohe Kakaobutter
Rohes Kakaopulver, Zimt und Vanille
Rohes Kakaopulver, Zimt und Vanille

ergibt rohe SCHOKOLADE
ergibt rohe SCHOKOLADE

Diese kam dann auf eine Grundmischung von Mandeln, Walnüssen, Lucuma- und Macapulver, Agavensirup, Vanille und Zimt und noch eine weitere Portion mit extra viel rohem Kakao- und Carobpulver.

Die Schokolade darüber und fertig sind die Rohkostlebkuchen.



Ok, überfüllt bin ich jetzt doch (7 Stücke waren definitiv zu viel), aber glücklich! Wenn das mal keine (F)rohen Weihnachten werden...

8. Dezember 2012

Waldrebe mit Zuckerguß
Waldrebe mit Zuckerguß

6. Dezember 2012

Nikolaustag.

Nix im Stiefel gefwesen. Dafür erfreut mich gerade dieser gestickte Herr Knechtruprecht. Er verschönert Kissen, Decken, Säckchen und Weihnachtsdeko. Am besten gefällt er mir auf altem Leinen.

2. Dezember 2012

 

Schokolade, Schokolade!

Ich bin süchtig und es geht nicht ohne...aber zum Glück gehts auch gesund. Hier meine selbstgemachte Rohkostvariante:

Kakaobutter, Roh-Kakao, Kakao-Nibbs, Maca-Pulver, Agaven-Sirup,Zimt, Vanille. Goji-Beeren bzw. Rosenblätter und roter Pfeffer zur Deko.

Saulecker.

 

Mammamia!

Isabelle Hiry

 

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