Januar

6. Januar 2013

 

Tag 2:

Der 2. Tag ist meistens der schwerste. Der Körper beginnt auf Engiftung zu schalten und es können sich Kopfschmerzen und Abgeschlagennheit einstellen. Bei mir so geschehen und ich deute es als gutes Zeichen. Macht aber trotzdem weniger Spaß (Gottseidank ist Sonntag und ich kann einfach abhängen), deshalb hier die ultimative Geheimwaffe gegen den Detoxkater: Matcha-Tee

Matcha ist ein fein vermahlener Grüntee aus Japan und China, der mit seinen hohen Gehalt an Antioxidantien, Chlorophyll, Vitaminen und Mineralien besticht. Mit Soja-Milch nett zum Latte-Matcha aufbereitet - ok. er hat vielleicht nen Hauch Fischfutterbeigeschmack, aber ich schwör, das Zeug verleiht Flügel. Vor allem gibt er seine anregende Wirkung gleichmäßig über den Tag verteilt ab. Dazu noch ein kleines Stück vom Lovechock und der Kater ist gegessen.

Tee aus Beifuß
Tee aus Beifuß

Ansonsten gerade am 2. viel trinken, trinken, trinken. Ich koche mir noch einen Tee aus selbstgesammeltem Beifuß - eines der wichtigsten Heilkräuer, das man von Frühjahr bis Spätsommer überall in unserer Region findet. Der Beifuß hilft mir bei der Entgiftung und gibt mir Kraft durchzuhalten. Außerdem nehme ich mir auch Zeit zur Innenschau. Gerade, wenn man ganzheitlich entgiften möchte, darf man die Seele nicht vernachlässigen und sollte sich immer wieder Zeit zum Einfühlen, Meditieren und Rekapitulieren nehmen.

Unterstützen kann man die Innenschau ein wenig mit Weisheits- oder Orakelkarten. Sie setzen nochmal Impulse und das mag ich sehr gerne. Heute ziehe ich aus dem Märchentarot die 6 Stäbe, die hier für das Märchen der Prinz und der Drache stehen. Die Karte passt wunderbar zum Katertag sowie zur derzeitigen Lebenssituation. Sie ermutigt mich, für die Sache, an die ich glaube, zu kämpfen, durchzuhalten und nicht aufzugeben. Stäbe stehen im Tarot für das Feuer, die Zahl 6 steht für Gelingen und Harmonie. Ich lese mir nochmal das Märchen zur Karte durch und lasse die Bilder und Gedanken auf mich wirken. Dabei wärmt mich der Beifußtee in meiner Hand und das sanfte Flackern einer Kerze.

Holunderblütentee (selbst gesammelt)
Holunderblütentee (selbst gesammelt)

5. Januar 2013

 

Tag 1

Für mich beginnt heute das Detoxabenteuer. Ich merke immer wieder, wie wichtig die innere Haltung, Motivation und der Geist bei so einem Vorhaben sind. Ebenso ein guter Zugang zum inneren Kind. Das unterschätzt man gerne. Selbiges ist nämlich in der Lage, das ganze gewaltig zu boykottieren. Deshalb ist es wichtig, dem Kind Raum und Stimme zu geben und es nicht zu übergehen.

Sind alle Komponenten im Einklang, so ist der Einstieg ein wahres Kinderspiel. Bin ich innerlich nicht gut vorbereitet, so scheitere ich bereits nach 10 min an der Kaffeehürde, dichtgefolgt von weiteren bis hin zu Schokolade zum Frühstück. Ein Leben ohne Milchkaffee am Morgen erscheint mir dann als sinnlos, Tee und Obst empfinde ich als Qual.


Aber heute nicht. Es gibt Obst mit Ingwer und Mandelmus zum Frühstück, Endiviensalat und Kürbisschnitze mit Distelöl zu Mittag, nachmittags einen Lupinencappuchino mit Medjoul Datteln und Nüssen und abends hätte es noch eine Zuchinisuppe geben sollen, aber ich war -unglaublicherweise- echt zu satt und habe weiter fleißig Tee getrunken. Ich fühle mich wohl und bin zufrieden.


Ja, es gab nicht nur Rohkostlebkuchen
Ja, es gab nicht nur Rohkostlebkuchen

4. Januar 2013

 

* Crazy * Sexy * Detox *

 

Aus gegebenem Anlass haben meine Freundin Marion und ich gestern bei Wein und Kerzenschein beschlossen eine Detoxrunde einzulegen, also die Frühjahrskur für Euch schonmal vorab durchzutesten und zu bebildern und dokumentieren.

Naja, so ganz altruistisch sind wir nicht, die Vielfalt an Leckereien rund um den Jahreswechsel forderte ihren Tribut.

 

Eine 6-stündige Gallenkolik und der Test mit dem Toxikator (ein Stift, der den Blutpuffer und Blut-pH misst und somit Aussagen zum Mineral- und Vitamingehalt sowie Säure-Basengleichgewicht des Körpers trifft) sagen mir, dass es dringend an der Zeit ist wieder, etwas für mich zu tun.

 

Die Detoxerinnen
Die Detoxerinnen

Gut, wenn man bei dieser Detoxabenteuerreise nicht alleine ist, sich gegenseitig austauschen, anfeuern und stützen kann. Zusammen oder in einer Gruppe macht es einfach auch viel mehr Spaß. Und man findet einen Halt in Krisenzeiten.

Marion und ich haben uns einen kleinen Plan gemacht, wie wir vorgehen wollen, ein Tagebuch für die Abenteuerreisenotizen besorgt und uns gemeinsam motiviert. 

Dann kanns ja losgehen. Fotos und Berichte folgen...

Mammamia!

Isabelle Hiry

 

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