Über Sternchen und Fehlgeburten

 

 

Für alle Frauen, die sich in guter Hoffnung befinden, würde ich empfehlen, diese Seite zu überspringen.

 

Sie ist für diejenigen gedacht, deren Hoffnung ein frühes Ende gefunden hat. Für alle, die ein Kind verloren haben oder aber vielleicht gerade erfahren haben, dass das Kind, das sie unter ihrem Herzen tragen, nicht mehr lebt.

 

Sie alle sind Mütter, Väter, Eltern von sogenannten Sternen- oder Schmetterlingskindern, kleinen Schutzengeln. Diese Erfahrung ist schmerzlich und verbindet gleichzeitig mit vielen verwaisten Eltern.

Den Umgang mit Fehlgeburten finde ich in Deutschland schwierig und es ist mir ein besonderes Anliegen, Eltern auf diesem Weg zu begleiten, damit sie einen würdevollen Umgang mit dem Tod, ein liebevolles Aufgehoben sein und vielleicht Heilung im Schmerz erfahren dürfen.

 

Was die meisten nicht wissen:

Bei einer Fehlgeburt wird Hebammenhilfe von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Sowohl die Begleitung vor und bei der Fehlgeburt, als auch 8 Wochen danach.

Eine Hebamme kann als Fachfrau den Müttern das Gefühl der Schuld nehmen, denn in erster Linie fühlen sich diese verantwortlich für den Tod ihres Kindes (zu schwer gehoben, überanstrengt, was Falsches gegessen,...), was sie aber niemals sind.

Oft bleibt man mit vielen Fragen zurück und ist froh in der Hebamme oder anderen Trauerbegleitern einen Ansprechpartner zu haben. Oftmals hilft auch einfach das darüber reden.

Als Hebamme kann ich in der Nachbetreuung nach der Gebärmutter schauen, heilende Tees, anthroprosophische oder homöopathische Medizin für Sie finden und Heilungsrituale und Trauerbegleitung anbieten oder an andere erfahrene Therapeuten und Institutionen weiterleiten.

 

 

 

Eine Abortkürettage bzw. Auschabung ist nicht zwingend erforderlich.

Vorherrschend ist der Glaube, dass das tote Kind den mütterlichen Organismus vergiftet. Das ist nicht der Fall.

Bei intakter Fruchtblase bleibt das Kind genauso wie es ist geschützt erhalten. Es zersetzt sich auch nicht, wie viele denken.

Im Gegenteil: Bereits in der 9.SSW können sie Augen, Händchen und fast sogar die kleinen Fingerchen erkennen.

Für die einen wird der Weg der Auschabung der richtige sein, für andere, der, ihr Kind zu gebären, es zu sehen und zu beerdigen. Suchen Sie sich Unterstützung, um auf diesem Weg begleitet zu sein; sie sollten dies nicht alleine durchstehen. Aber jede Art der bewussten Verabschiedung: zu warten, bis Sie Ihren eigenen Zeitpunkt gefunden haben, bis Körper und Seele bereit zum Loslassen sind, vielleicht Ihr Kind zu sehen oder halten zu dürfen, zu beerdigen und auch somit einen Ort der Trauer zu haben, halte ich für sehr sehr heilsam.

 

Ich berate und informiere Sie auch gerne zu den verschiedenen Möglichkeiten, gebe Informationen zu Risiken und Vorteilen und helfe Ihnen bei der Entscheidungsfindung, wie Sie ihr Kind verabschieden möchten.

 

Mammamia!

Isabelle Hiry

 

Kontakt:

Theodor-Heuss-Allee 81

66740 Saarlouis

 

Telefon:

06837-9600141

info@mammamia-hebamme.de